Herforst
- jederzeit lebenswert!

    Paula Projekt 4Paula Projekt DRK 2Wie setzt man richtig einen Notruf ab? Was muss man am Telefon der Rettungsleitstelle alles mitteilen? Was bedeuten die Warnzeichen auf Flaschen und Dosen im Haushalt?

    Diese und viele andere wichtige Fragen wurden in den ersten Tagen des Paula-Projekts des DRK bearbeitet und auch praktisch geübt. Was kann ich tun wenn ein Angehöriger bewusstlos auf dem Rücken liegt? Zuerst hat keines der Vorschulkinder geglaubt, dass sie es schaffen würden die Person auf die Seite zu rollen. Doch bei der Übung auf einer Matte haben es dann doch alle geschafft.

    Am dritten Tag ging es um das richtige Auftragen von Pflastern und von Verbänden bei einer Kopfverletzung. Nicht nur Paula wurde „verarztet“, auch die Kinder übten miteinander Verbände stabil am Kopf anzubringen. Mit viel Geschick hat die Referentin, Frau Ute Streit vom DRK, den Kindern vermittelt, dass auch sie in Notlagen schon ganz viel helfen und bewirken können. Ihre Assistentin, die Puppe Paula, war natürlich immer mit dabei und hat die Vorschüler durch das viertägige Projekt begleitet. Vier Tage an denen es nicht langweilig wurde. Paula Projekt DRK 1

    Besonders spannend wurde es aber am letzten Tag, als der Krankenwagen auf den Hof der Kita fuhr und den Kindern alles genau erklärt wurde, besonders die Vakuummatratze in der Personen, die sich aufgrund einer Verletzung nicht bewegen dürfen, immobil gemacht werden, indem man die Luft absaugt. Mit ihr haben die Kinder Paula zum Krankenwagen getragen.

    Wer so toll mitgemacht hat, der hat natürlich auch eine Urkunde verdient. Diese wurden am letzten Tag verteilt. Dann hieß es Abschied nehmen von Ute und Paula. Vielen Dank an Beide und bis zum nächsten Jahr wenn es in unserer KitaPaula Projekt DRK 3 wieder heißt: „112 – Hilfe kommt herbei!“

    Benedikt Heinemann

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