Pater-Schneider-Haus

15. 10. 10
posted by: Admin
Zugriffe: 2820

P1010714Ein lang gehegter Wunsch der katholischen Pfarrgemeinde Herforst ging 2007 in Erfüllung: Das neue Pfarrheim wurde offiziell seinen Bestimmungen übergeben.

 

Nachdem vor fast genau 10 Jahren seitens der kirchlichen Gremien der endgültige Entschluss gefasst wurde, das im Jahre 1964 erweiterte und in die Jahre gekommene alte Pfarrhaus auf den neuesten Stand zu bringen, mussten zunächst viele Klippen und Hürden genommen werden.Nach den erfolgreich abgeschlossenen Antragsverfahren und der Zustimmung des Bistums, sollte ursprünglich das "alte Pfarr- und Jugendheim" komplett saniert werden.

Im Laufe der Planungsphase stellte sich dann aber heraus, dass auf Grund der vielen Vorgaben und Zwänge, z.B. ein behindertengerechter Ausbau, möglichst  treppenfrei, Berücksichtigung der Geräusch-Immissionen bei Veranstaltungen, usw., ein zufrieden stellendes Ergebnis nicht mehr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu realisieren war.
Nachdem auch die Bau- und Finanzabteilung des Bistums Trier den Umbau in dieser Größenordnung als nicht mehr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchführbar einstufte, wurde uns seitens dieser Gremien jedoch signalisiert, dass sie unter gewissen Voraussetzungen einen Neubau unterstützen und mit finanzieren würden.P1010717

Nun musste unbedingt ein geeigneter Standort gefunden werden, damit die zugesagten Zuschüsse auch wirklich genutzt und die Planungen für einen Neubau

 

in Angriff genommen werden konnten.Zunächst war angedacht, auf dem Gelände der katholischen Kirchengemeinde neben dem Pfarrhaus zu bauen. Dies scheiterte jedoch am Baurecht und der schwierigen Infrastruktur.
Letztendlich kristallisierte sich in den zuständigen Gremien der Zivil- und Kirchengemeinde (Verwaltung/VG- Werke/Gemeinderat, Verwaltungsrat) in weitsichtiger und übergreifender Denkweise der jetzige Standort in der Eligiusstraße "Am Maisbachplatz" für das neue Pfarrheim heraus.

 

In einem Grundstückstausch zwischen Zivil- und Kirchengemeinde wurde eine Tauschvereinbarung erzielt, die im Interesse unserer Dorfgemeinschaft den Weg für die Realisierung des neuen Pfarrheimes ebnete.Wie schon bei der Machbarkeitsuntersuchung im alten Pfarrheim, war auch bei der Neuplanung des Pfarrheimes das Architekturbüro Lutz Wegener aus Schweich federführend.
Unter Einbezug der Zwänge des Grundstückszuschnittes, der Beachtung der baurechtliehen Vorschriften des Landes, der Vorgaben des Bistums und der finanziellen Zwänge ist eine Planung und Ausführung erstellt worden, die alle Vorgaben erfüllt hat.

 

Auf einer Grundfläche von ca. 200 m" sind alle Räume stufenlos zu erreichen: Ein geräumiger Versammlungs- und Festsaal mit einer angrenzenden einladenden Terrasse, der separate Jugendraum, eine modern eingerichtete Küche und die behindertengerecht ausgebauten Toiletten. So wurde versucht, ein Haus als funktionsgerechtes Pfarrheim für Jung und Alt zu schaffen.

 

 

Selbstverständlich verfügt unser Pfarrheim auch über eine behindertengerechte Toilette. Durch den stufenlosen Zutritt an der Stirnseite des Gebäudes gibt es für Besucher, denen Treppen Probleme bereiten, einen hindernisfreien Zutritt.

 

 

Ein eigener Raum im hinteren Teil des Gebäudes bietet Jugendlichen eine Möglichkeit für gemeinsame Unternehmungen und Treffen in Gruppen.

 

Das Raumangebot umfasst auch eine gut eingerichtete Küche. Ihre Nutzung wird sicherlich sinnvolle und erleichternde Bedingungen für die ehrenamtlichen Helfer/innen darstellen, wenn sie ihre Gäste wie bisher bei den Seniorennachmittagen verwöhnen.

 

Ein besonderer Dank geht an das Bistum. Hier hatten wir besonders in der Bauabteilung mit Herrn Freytag und Frau Marx fachlich kompetente und engagierte Ratgeber. Nicht zuletzt gilt unser Dank auch der Finanzabteilung, die durch eine gravierende Förderung erst diesen Bau ermöglichte. Vom Antragsbeginn bis zur Fertigstellung war die Rendantur Bitburg stets als Bindeglied ein verlässlicher Partner und Wegbereiter.

Mit dankenswerter Unterstützung der Orts- und Verbandsgemeinde und der hilfreichen Bewilligung der Kreisverwaltung Bitburg, konnte eine zusätzliche Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm einbezogen werden.

Somit stand im Jahre 2005 nach Sicherstellung der Finanzierung und Erlangung des Baurechts dem Baubeginn nichts mehr im Wege.Besonders erfreulich war für die Verantwortlichen des Projektes die Tatsache, dass die beauftragten Baugewerke von ortsansässigen Firmen oder solchen aus dem Nahbereich durchgeführt wurden.
Alle Beteiligten haben nie die Ausdauer und die Ideen verloren, um dieses Werk zu einem erfolgreichen, harmonischen Abschluss zu bringen.
Ohne die vielen stillen Helfer und Förderer wäre dieses Haus so nicht zu verwirklichen gewesen. Deshalb gilt allen Beteiligten, die in irgendeiner Weise zum Gelingen der Maßnahme beigetragen haben, unser aufrichtiger Dank.

 

Am Wochenende im September 2007 wurde das neue Pfarrheim eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben, was gleichzeitig ein weiterer Baustein für das Gesamtwerk "Erneuerung Ortskern um den Maisbachplatz" darstellte.

 

 

Wir sind überzeugt davon, unser neues Pfarrheim kann rundum die Bedürfnisse der katholischen Pfarrgemeinde Herforst erfüllen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei:

  • den vielen Wegbereitern, Förderern und Helfern, die uns in so vielfältiger Weise unterstützt haben,
  • den Planern und ausführenden Firmen für ihre Tüchtigkeit, damit dieses schöne Haus entstehen konnte.

 

Ihr Verwaltungsrat der katholischen Pfarrgemeinde St. Eligius Herforst:

Pastor Leo Koch

Walter Oster

Joachim Juchmes

Norbert Schmitz

Adalbert Meier