Kirchengemeinde

Die Geschichte der Pfarrei Herforst


KircheIm Jahre 1566 wird in der Kapelle Herforst wie auch in Beilingen die Hl. Messe gefeiert. Der Pfarrer von Speicher erhält dafür drei Malter Winterweizen und Hafer sowie den dritten Teil des Zehnten für die ihm zustehende Ernährung.
In den Visitationsakten von 1570 gehörte die Kapelle von „Herberscheidt“ (Herforst) neben den Orten Beilingen, Dudeldorf, Metterich, Hüttingen und Edorf zum Kirchspiel Speicher. Die allgemeine Entwicklung der kirchlichen Organisation zwischen Trier und den Gebieten rechts und links der Mosel führte im Laufe der Jahrhunderte zu einer recht deutlichen Unterscheidung der Kirchen hinsichtlich des Ranges.
Wir kennen heute neben den Pfarrkirchen auch Filialkirchen und Kapellen.
Das Mittelalter unterschied genauer. Außer den alten Mutterkirchen mit ihren Filialbezirken gab es Pfarrkirchen ohne Filialen, die im Zuge des Eigenkirchenrechtes die vollen Pfarrrechte erhielten, ferner halbselbstständige Kirchen (Halbmutterkirchen), die in irgendeiner Weise noch mit ihren früheren Mutterkirchen verbunden waren. Einen Rang tiefer standen die Filialkirchen. Eine Zwischenstufe bildeten die Freien Kapellen, die jedoch nicht die vollen Pfarrrechte hatten.

Herforst hatte 1757 einen eigenen Vikar und versuchte 1791 eigenständige Pfarrei zu werden. Mit der Mutterpfarrei Speicher gehörte Herforst von 1802 bis 1817 zum Bistum Metz, wurde 1803 eigenständige Pfarrei und stand anschließend bis 1821 unter der Verwaltung des Trierer Kapitelvikars. Erst danach kehrte sie an das Bistum Trier zurück.
Von 1971 bis 1998 gehörte die Pfarrei Herforst zum Dekanat Speicher und ab 01.09.1998 zum neu gegründeten Dekanat Kyllburg-Speicher. Eine weitere Neuordnung der Dekanate erfolgte mit dem im Jahre 2002 eingeleiteten Reformprozess.
Seit dem 01.04.2004 gehört Herforst als Seelsorgeeinheit mit den Pfarreien Binsfeld, Spangdahlem und Speicher zum Dekanat Bitburg.

Die Pfarrkirche Kirchenfenster klein
Die im Jahre 1729 an Stelle der alten Kapelle erbaute Kirche wurde 1832 vergrößert. 


Mit einem Anbau wurde sie dann im Jahre 1839 verlängert zu der heutigen Kirche, nachdem der Gebäudeteil von 1729 abgerissen war. Der langgezogene Saalbau mit rundem Chor wirkt äußerlich sehr schlicht. Die Konsekration erfolgte 

am 25. November 1832 durch Bischof Alois von Hommer. Jeweils sechs Fenster mit Heiligenfiguren, die aus der Wallfahrtskirche Beilstein stammen, lassen Licht in den Innenraum.
Beim Betreten der Kirche fällt der Blick sofort auf den barocken Hochaltar, auf den Seiten stehen je 7 Nothelferfiguren.
Die Pfarrkirche von Herforst ist dem hl. Eligius und den hl. 14 Nothelfern geweiht und ist seit dem Jahre 1832 Wallfahrtskirche zu Ehren der 14 heiligen Nothelfer.

Quelle:
Pfarrarchiv / Bistumsarchiv
Festschrift 100 Jahre Pfarrkirche Speicher


Gottesdienste
Die Gottesdienstordnung wird wöchentlich im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Speicher (kirchliche Nachrichten) veröffentlicht.
Sie können diese aber auch hier nachlesen!


Einrichtungen der Pfarrgemeinde Herforst
Pater-Schneider-Haus
Pfarrheim Pater-Matthias-Schneider-Haus

Im September 2007 wurde das neue Pfarrheim eingeweiht. Der schöne Saal kann für Vorträge, Festlichkeiten, Versamm- lungen, Seniorennachmittage der KAB oder auch als Proberaum des Kirchenchores genutzt werden. Es besteht zudem die Möglichkeit der Anmietung für Familienfeiern (Geburtstage, Kommunionfeiern usw.). Das Pfarrheim ist mit einem Jugendraum, Bibliothek der Pfarrgemeinde und einer schönen Außenterrasse ausgestattet.


Lourdesgrotte
Neben der Kirche wurde 1935 eine Lourdesgrotte errichtet. Sie ahmt die Grotte im bekannten Wallfahrtsort Lourdes nach, wobei in Herforst keine Figur der Bernadette aufgestellt ist. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt die Grotte seit dem Jahr 2000 wieder in neuem Glanz.

Kirchenchor Cäcilia Herforst
Siehe Internetseite unter Vereine.

14 Nothelferfest
Immer am 2. Wochenende nach Ostern
Freitag: Abendmesse mit anschließender Lichterprozession
Sonntagvormittag: Festhochamt
Sonntagnachmittag: 14-Nothelferandacht mit Festpredigt und anschl. Pilgerprozession, danach: Kaffee und Kuchen im Pfarrheim

Ansprechpartner

Kirche – das sind Menschen, die für Gott und die anderen Menschen da sind. Hier finden Sie unsere Haupt- und Ehrenamtlichen…

 

Pfarreiengemeinschaft Speicher

www.pfarreiengemeinschaft-speicher.de
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pfarrbüro Speicher
Öfnnungszeiten: Mo-Fr 09:00-12:00 Uhr, Di 15:00-18:00 Uhr


Pfarrer Stephan Gerber
Kirchstr.10, 54662 Speicher
Tel. 06562 930930

Kooperator Pater Jomi
Tel. 06562 9310444 

Diakon Klaus Otten

Tel. 06562 2754
Mail: 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anna Petry
Gemeindeassistentin
Kirchstr. 10, 54662 Speicher
Telefon: 0 65 62 - 93 09 30

 

Pfarrgemeinderat Pfarrgemeinde Herforst

Mitglieder:
Alexia Bach, Vorsitzende
Andreas Oster, stellv. Vorsitzender
Johannes Antony, Schriftführer

Edeltrud Blitsch, Monika Delfosse, Margret Meier, Artur Meiers, Gabriele Mlotkowski, Natalie Musiol,

Kontakt:
Alexia Bach

 

Verwaltungsrat Herforst/Pfarrgemeinde Herforst 

Pfarrer Stephan Gerber, Vorsitzender
Adalbert Meier, stellv. Vorsitzender
Lothar Meiers
Johannes Knötgen
Otmar Müller
 
Verbandsvertreter der Pfarrgemeinde Herforst im Kirchengemeindeverband Speicher:
Adalbert Meier
 
 
Die Renovierung 2015

Nachdem im September 2007 das neue, behindertengerechte Pfarrheim mit überdachter Außenterrasse feierlich in Betrieb genommen wurde, war bei den Mitgliedern des damaligen Verwaltungsrates für eine kurze Zeit, wie man so schön sagt, „die Luft raus“.
Nach Neuwahlen und einer teilweisen neuen Zusammensetzung des Verwaltungsrates war man sich schnell einig, dass die Sanierung  unserer Pfarrkirche als neues Großprojekt in Angriff genommen werden müsste.
Aber wie sollte das geschehen, ohne große finanzielle Möglichkeiten, die ja durch den Neubau dieses Pfarrheimes stark im Minus und somit ausgeschöpft waren.

Mittlerweile aber hatten sich die  Hecken und Sträucher an der Kirchenrückseite zu einem kleinen Wald entwickelt und erreichten locker eine Höhe von mehr als 3 Meter; hinzu kam noch ein
stark verzweigtes Wurzelwerk.
Im Frühjahr 2012 begannen die Herren des damaligen Verwaltungsrates, zusammen mit einigen Helfern, mit der Rodung dieses Wildwuchses. Nachdem dieses Dickicht entsorgt war und eine externe Firma  das Wurzelwerk kleingefräst hatte, trugen wir mit einem Leihbagger den Oberboden ab.
 
Da der Kirchenvorplatz und die Treppenanlage durch den Zerfall der Sandsteinplatten und die durch Frosteinwirkung gerissenen Sandsteinblockstufen eine große Unfallgefahr darstellten, sowie das schwere Stahlgeländer mehr oder weniger am seidenen Faden hing, war dringender Handlungsbedarf erforderlich. Da diese Arbeiten aber nur mit einer Bezuschussung und Genehmigung der Bistumsverwaltung möglich waren, wurde eine sicherheitstechnische Gesamtüberprüfung der Kirche in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremien des Generalvikariats durchgeführt. 

Die Behörde stufte leider nicht die Treppenanlage und den Kirchenvorplatz als größtes Sicherheitsrisiko ein, sondern den Dachraum über der Kirche.
 
Hier lagen  seit mehr als 50 Jahren  noch Strohgarben und Berge von Holzresten, die als hochgradige Brandgefahr eingestuft wurden. Der Laufsteg über die Kirche bestand aus einem schmalen Brettersteg ohne seitliche Begrenzung, und der Aufstieg in den Kirchturm war nur über eine alte 4 Meter hohe Holzleiter möglich. Die gesamte Dachraumbeleuchtung bestand aus einer 40 Watt Handlampe. Ferner war nicht zu übersehen, dass sich hier in früheren Jahren  einmal eine Brut- und Beherbergungsstätte für eine ganze Heerschar von Tauben befand.
 
So musste als allererste Maßnahme der Dachraum über der Kirche sicherheitstechnisch überarbeitet werden.
 

Das Räumen des Dachraumes, das Entfernen der Brandlasten und das besenreine Säubern  überließ man, wegen der enormen Staubbelastung, einer Entsorgungsfirma.
Alle anderen Arbeiten wurden in schweißtreibenden ehrenamtlichen Eigenleistungen durchgeführt, denn alle Bohlen und Materialien mussten per Hand in den Dachraum transportiert werden.
Ein Laufsteg aus dicken Bohlen mit beidseitigem Geländer wurde über die gesamte Kirche und die Stirnseiten installiert. Die engagierten Arbeiter bauten außerdem für den Turmaufstieg eine neue Treppe mit Zwischenpodest. Eine neue Beleuchtungsanlage, die ebenfalls ehrenamtlich erstellt wurde, leuchtet jetzt den Dachraum und den neuen Turmaufstieg aus.  Für diese Arbeiten gab es eine Bezuschussung des Bistums, und die Pfarrgemeinde Herforst musste den Rest aufbringen. Als der Sicherheitsbeauftragte des Bistums zur Abnahme erschien, war er voll des Lobes für diese nicht alltägliche Leistung. Er bescheinigte uns eine uneingeschränkte Erfüllung aller relevanter Vorschriften. Durch die enormen Eigenleistungen und durch den Verzicht auf Planungs- und Bauleitungskosten konnten wir die Maßnahmen ohne Kosten für die Pfarrgemeinde Herforst abschließen.
 
Diese unvorhersehbare Prioritätenänderung passte nicht in unseren ursprünglichen Plan, aber wie sagt ein Sprichwort: “Es kann kein Schaden so groß sein, dass nicht auch noch ein Vorteil daraus hervorgeht“. Und so war es auch. Nämlich – zwischenzeitlich wurde die Ortsgemeinde Herforst als Dorferneuerungsgemeinde anerkannt. Hierdurch ergab sich jetzt die Möglichkeit, für verschiedene Gewerke eine Förderung aus diesem Programm zu erhalten.
 
Im Zuge der Dorfmoderation wurde von einem externen Büro ein Gestaltungsentwurf für das Kirchenumfeld erstellt. Die darauf basierende Ausführungsplanung wurde von Dipl. Ing. Adalbert Meier für unsere Möglichkeiten weiter entwickelt und dazu eine detaillierte Kostenschätzung erstellt. Diese Planung fand bis auf kleine Abänderungen eine breite Zustimmung, jedoch mit der Maßgabe, auch einen schlüssigen Finanzierungsplan vorzulegen. Dies war jedoch einfacher gesagt als getan. Die Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm und eine Teilförderung durch das Bistum waren zugesagt. Auf Antrag des Verwaltungsrates erklärte sich  die Ortsgemeinde Herforst ebenfalls bereit, die Maßnahme zu bezuschussen.
 
Durch den Verzicht auf Planungs- und Bauleitungskosten, die wir in Eigenregie durchführten, und das Einstellen von enormen ehrenamtlichen Eigenleistungen, sowie der günstigen Zinsentwicklung , konnte von der zuständigen Bistumsstelle grünes Licht für die Durchführung der Phase 1 der Kirchenumfelderneuerung erreicht werden.
 
Die ausgeführten Einzelmaßnahmen können nicht alle aufgelistet werden, im folgenden soll jedoch ein Überblick Aufschluss über die wichtigsten Arbeiten geben:
 
  • Erneuerung der Treppenanlage mit der Mauerabdeckung und Sandsteinverblendung 
  • Das vorhandene, sehr massive, schmiedeeiserne Geländer wurde neu verankert, komplett abgeschliffen, grundiert und mit einem Endanstrich versehen.
  • Das noch fehlende Stahlgeländer an der Seite wurde neu angefertigt  und angebracht.
  • Der Fundament- und Sockelbereich der Kirche und Sakristei wurde im rückseitigen  Bereich stabilisiert, neu abgedichtet und mit einer Drainage entwässert.  Dabei sind gleichzeitig auch die Grundentwässerungsleitungen erneuert worden.
  • Der Kirchenvorplatz ist, wie man unschwer erkennen kann, komplett neu gestaltet, erweitert  und mit neuer Wasserführung ausgebaut.  Zur Aufnahme des Weihnachtsbaumes wurde eine neue Bodenhülse eingebaut. Zwei neue Fahnenmasten dienen an Festtagen zur Beflaggung.
  • Auch die Gehwege um die Kirche sind ebenfalls neu gestaltet.  In Verbindung mit neuen Winkelsteinen entlang der Sandsteinbegrenzungsmauer entstand das christliche Symbol,  eine  „Fischform“.
  • Ein Teil der Sandsteinbegrenzungsmauer war mit Wurzelwerk so stark durchwachsen, -manchmal mit armdicken Ästen und Verzweigungen -, dass die Standsicherheit gefährdet war.  Das Ast- und Wurzelwerk musste entfernt und die Mauer, soweit sie freistehend war,  von uns  abgetragen, wieder neu aufgebaut,  und soweit erreichbar, in mühevoller Kleinarbeit auch neu verfugt werden.
  • Besonders wichtig war, dass die Lourdesgrotte rückseitig komplett vom Efeu mit dem platzgreifenden Wurzelwerk befreit und neu verfugt, und so vor dem Verfall bewahrt wurde.
  • Der Vorplatz der Grotte konnte  mit dem Kopfsteinpflaster, das bei den Ausschachtarbeiten an der Kirche freigelegt wurde, wieder neu gepflastert werden. Erhaltenswerte Sandsteinblockstufen erhöhten den Grottenvorplatz und grenzten ihn seitlich ab. So  entstand eine verträgliche Verbindung zwischen alter und neuer Gestaltung.
  • Gegenüber des Sakristei-Eingangs sind bereits die Tiefbauarbeiten für eine abgeschirmte Mülltonnenunterbringung durchgeführt. Die Mülltonnenbehausung muss noch hergestellt werden.
  • In der Sakristei und dem Vorraum wurden dringend notwendige neue, dreifach verglaste Holzfenster in Denkmalausführung  mit innenliegender Bleiverglasung in altdeutschem Glas installiert, ebenso zwei neue Kellerfenster.
  • Nun zur Begrünung: Diese haben wir komplett in Eigenleistung hergestellt: In der Mittelinsel der „Fischform“ pflanzten wir  drei Kugelahornbäume. Sie sind  jeweils mit einem speziellen Wurzelschutz eingesetzt, damit das Wurzelwerk sich nur kontrolliert und begrenzt ausbreiten kann.
  • Der Rollrasen, eingegrenzt von Sträuchern,  Blühpflanzen,  Rosen und Stauden, geben der neu geschaffenen Außenanlage ein freundliches, einladendes und gepflegtes Ansehen. 
  • Dank der Unterstützung vom RWE konnten wir durch eine Bezuschussung die Fläche hinter der Kirche mit neuen Standleuchten (Schinkelleuchten) ausleuchten und so auch in den Abendstunden eine schöne Atmosphäre in diesem neuen Umfeld schaffen.
  • Ganz besonders stolz sind wir, dass nach über 40 Jahren die neue Turmuhr uns wieder digital die Stunde schlägt. Das noch vorhandene Ziffernblatt wurde sandgestrahlt, überarbeitet und neu bemalt.
  • Im Sanierungsteil erhielt die  Kirche ebenfalls einen neuen Außenanstrich.
  • In kompletter Eigenleistung wurde die Haupt- Elektroverteilung mit der Sakristeibeleuchtung erneuert. Die Sakristei erhielt außerdem einen neuen Innenanstrich. 
Jeder Besucher wird beim Betrachten feststellen, dass sich der ehrenamtliche Einsatz gelohnt hat, und das Kirchenumfeld in diesem Teil (Phase 1) durch die umfangreichen Maßnahmen sichtbar verschönert wurde.
 
Zu unser aller  Stolz kann festgestellt werden, dass wir keine Kostenüberschreitungen hatten und bei all den aufgeführten Arbeiten insgesamt 1.450 Stunden Eigenleistung erbracht haben, ohne die Stunden für Planung und Bauleitung. Eine nicht für möglich gehaltene Solidarität seitens der ehrenamtlichen Helfer, als auch der unterstützenden Geldgeber! Und mit Stand heute kann man  mit großer Freude sagen: Wir haben die Vorgaben nicht nur eingehalten, sondern noch übertroffen.
Turmuhr2Mit der Inbetriebnahme der neuen Turmuhr haben wir eine Projektphase zum Abschluss gebracht, die  nur möglich war, weil es viele Mitstreiter gab,  egal wie viel oder in welcher Form sie sich einbrachten, um das Werk gelingen zu lassen  und glauben sagen zu dürfen: Es ist uns sehr gut gelungen.
Erfreulich war auch die Unterstützung einiger Frauen, die uns zwischendurch mit ihrem Zuspruch und ihrer abwechslungsreichen Bewirtung die nötige Power gaben, diese enorme Herausforderung erfolgreich umzusetzen. 
Als Dank für die fleißigen Helfer konnten wir bei einem kleinen Helferfest auf fast 900 Bildern noch einmal den langen Weg bis zum Abschluss der 1. Bauphase in Erinnerung rufen.
Ein besonderer Dank gilt auch den ausführenden Firmen für ihre gute und kostengünstige Arbeitsausführung. Dankeschön sagen wir auch allen, die mit Geldspenden geholfen haben.
Wir glauben, dass unser Herrgott mit den Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen an seinem Haus sehr zufrieden sein wird.
Da zukünftig noch weitere Sanierungsarbeiten in einer neuen Bauphase durchgeführt werden müssen, sind wir auch weiterhin sehr auf Spenden angewiesen. Wir würden uns freuen, wenn sie die Pfarrgemeinde Herforst mit einer Spende finanziell unterstützen würden.
 
 
Spendenkonto bei der Volksbank Bitburg 
IBAN: DE59 5866 0101 0006 3003 03,
BIC Code: GENODED1BIT , 
Vermerk: Renovierung Pfarrkirche Herforst
 
 
 
 Das Pater-Schneider-Haus
 

P1010714Ein lang gehegter Wunsch der katholischen Pfarrgemeinde Herforst ging 2007 in Erfüllung: Das neue Pfarrheim wurde offiziell seinen Bestimmungen übergeben.

 

Nachdem vor fast genau 10 Jahren seitens der kirchlichen Gremien der endgültige Entschluss gefasst wurde, das im Jahre 1964 erweiterte und in die Jahre gekommene alte Pfarrhaus auf den neuesten Stand zu bringen, mussten zunächst viele Klippen und Hürden genommen werden.Nach den erfolgreich abgeschlossenen Antragsverfahren und der Zustimmung des Bistums, sollte ursprünglich das "alte Pfarr- und Jugendheim" komplett saniert werden.

Im Laufe der Planungsphase stellte sich dann aber heraus, dass auf Grund der vielen Vorgaben und Zwänge, z.B. ein behindertengerechter Ausbau, möglichst  treppenfrei, Berücksichtigung der Geräusch-Immissionen bei Veranstaltungen, usw., ein zufrieden stellendes Ergebnis nicht mehr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu realisieren war.
Nachdem auch die Bau- und Finanzabteilung des Bistums Trier den Umbau in dieser Größenordnung als nicht mehr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchführbar einstufte, wurde uns seitens dieser Gremien jedoch signalisiert, dass sie unter gewissen Voraussetzungen einen Neubau unterstützen und mit finanzieren würden.P1010717

Nun musste unbedingt ein geeigneter Standort gefunden werden, damit die zugesagten Zuschüsse auch wirklich genutzt und die Planungen für einen Neubau

 

in Angriff genommen werden konnten.Zunächst war angedacht, auf dem Gelände der katholischen Kirchengemeinde neben dem Pfarrhaus zu bauen. Dies scheiterte jedoch am Baurecht und der schwierigen Infrastruktur.
Letztendlich kristallisierte sich in den zuständigen Gremien der Zivil- und Kirchengemeinde (Verwaltung/VG- Werke/Gemeinderat, Verwaltungsrat) in weitsichtiger und übergreifender Denkweise der jetzige Standort in der Eligiusstraße "Am Maisbachplatz" für das neue Pfarrheim heraus.

 

In einem Grundstückstausch zwischen Zivil- und Kirchengemeinde wurde eine Tauschvereinbarung erzielt, die im Interesse unserer Dorfgemeinschaft den Weg für die Realisierung des neuen Pfarrheimes ebnete.Wie schon bei der Machbarkeitsuntersuchung im alten Pfarrheim, war auch bei der Neuplanung des Pfarrheimes das Architekturbüro Lutz Wegener aus Schweich federführend.
Unter Einbezug der Zwänge des Grundstückszuschnittes, der Beachtung der baurechtliehen Vorschriften des Landes, der Vorgaben des Bistums und der finanziellen Zwänge ist eine Planung und Ausführung erstellt worden, die alle Vorgaben erfüllt hat.

 

Auf einer Grundfläche von ca. 200 m" sind alle Räume stufenlos zu erreichen: Ein geräumiger Versammlungs- und Festsaal mit einer angrenzenden einladenden Terrasse, der separate Jugendraum, eine modern eingerichtete Küche und die behindertengerecht ausgebauten Toiletten. So wurde versucht, ein Haus als funktionsgerechtes Pfarrheim für Jung und Alt zu schaffen.

 

 

Selbstverständlich verfügt unser Pfarrheim auch über eine behindertengerechte Toilette. Durch den stufenlosen Zutritt an der Stirnseite des Gebäudes gibt es für Besucher, denen Treppen Probleme bereiten, einen hindernisfreien Zutritt.

 

 

Ein eigener Raum im hinteren Teil des Gebäudes bietet Jugendlichen eine Möglichkeit für gemeinsame Unternehmungen und Treffen in Gruppen.

 

Das Raumangebot umfasst auch eine gut eingerichtete Küche. Ihre Nutzung wird sicherlich sinnvolle und erleichternde Bedingungen für die ehrenamtlichen Helfer/innen darstellen, wenn sie ihre Gäste wie bisher bei den Seniorennachmittagen verwöhnen.

 

Ein besonderer Dank geht an das Bistum. Hier hatten wir besonders in der Bauabteilung mit Herrn Freytag und Frau Marx fachlich kompetente und engagierte Ratgeber. Nicht zuletzt gilt unser Dank auch der Finanzabteilung, die durch eine gravierende Förderung erst diesen Bau ermöglichte. Vom Antragsbeginn bis zur Fertigstellung war die Rendantur Bitburg stets als Bindeglied ein verlässlicher Partner und Wegbereiter.

Mit dankenswerter Unterstützung der Orts- und Verbandsgemeinde und der hilfreichen Bewilligung der Kreisverwaltung Bitburg, konnte eine zusätzliche Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm einbezogen werden.

Somit stand im Jahre 2005 nach Sicherstellung der Finanzierung und Erlangung des Baurechts dem Baubeginn nichts mehr im Wege.Besonders erfreulich war für die Verantwortlichen des Projektes die Tatsache, dass die beauftragten Baugewerke von ortsansässigen Firmen oder solchen aus dem Nahbereich durchgeführt wurden.
Alle Beteiligten haben nie die Ausdauer und die Ideen verloren, um dieses Werk zu einem erfolgreichen, harmonischen Abschluss zu bringen.
Ohne die vielen stillen Helfer und Förderer wäre dieses Haus so nicht zu verwirklichen gewesen. Deshalb gilt allen Beteiligten, die in irgendeiner Weise zum Gelingen der Maßnahme beigetragen haben, unser aufrichtiger Dank.

 

Am Wochenende im September 2007 wurde das neue Pfarrheim eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben, was gleichzeitig ein weiterer Baustein für das Gesamtwerk "Erneuerung Ortskern um den Maisbachplatz" darstellte.

 

 

Wir sind überzeugt davon, unser neues Pfarrheim kann rundum die Bedürfnisse der katholischen Pfarrgemeinde Herforst erfüllen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei:

  • den vielen Wegbereitern, Förderern und Helfern, die uns in so vielfältiger Weise unterstützt haben,
  • den Planern und ausführenden Firmen für ihre Tüchtigkeit, damit dieses schöne Haus entstehen konnte.

 

Ihr Verwaltungsrat der katholischen Pfarrgemeinde St. Eligius Herforst:

Pastor Leo Koch

Walter Oster

Joachim Juchmes

Norbert Schmitz

Adalbert Meier