Weihnachtsgruß des Ortsbürgermeister

posted by: Pick Werner
Erstellt: 19 Dezember 2017
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KrippeLiebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

„Weihnachten ist die Zeit, in der das Jahr Atem holt.“ Von wem dieser schöne Gedanke stammt, weiß ich leider nicht. Stimmig ist er allemal: Denn was haben wir Menschen in unserer Zeit nötiger, als Atem zu holen, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen?

Die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel bringen uns dazu, zurück zu blicken auf das, was war und zu versuchen, voraus zu schauen auf das, was kommen mag. Beim „Atemholen“ können wir überdenken, was hinter uns liegt und was uns in der Zukunft beschäftigen wird.

Wie in jedem Jahr hatten wir auch 2017 eine ganze Reihe von Herausforderungen zu bestehen. Der Blick zurück mag dabei an Erfreuliches und weniger Erfreuliches, an Erreichtes oder nur Versuchtes erinnern. Insgesamt denke ich aber, dass sich der Einsatz für die weitere positive Entwicklung mehr als gelohnt hat.

Zahlreiche Projekte konnten in Herforst in diesem Jahr fertiggestellt bzw. begonnen werden.

 

Hervorzuheben sind hier der Ausbau der Waldstraße sowie die Abriss- und Gestaltungsmaßnahmen in der St.-Eligiusstraße.

 

Neben der Schaffung neuer Baumöglichkeiten im Ortskern soll ein neues Baugebiet "Am Sportplatz" zur  Weiterentwicklung unserer Gemeinde beitragen und insbesondere junge Familien an Herforst  binden.

 

Auf den Weg gebracht wurde die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED zum Zwecke der Energieeinsparung.

 

Die in diesem Jahr vorgesehene Deckschichterneuerung in der Grünstraße kann aufgrund eines Maschinenausfalles erst in  2018 erfolgen.

 

Für den Spielplatz an unserer Kita wurde ein Sonnensegel mit Abdeckfunktion angeschafft. Die notwendigen Vorarbeiten sind ausgeführt worden.

 

Dies nur als ein Beispiel für viele weitere kleinere Maßnahmen. Eingebunden war und bleibt die Ortsgemeinde in das Forschungsprojekt, „Antikes Töpferzentrum Herforst/Speicher“, mit einer ersten Befundgrabung in diesem Jahr und zwei Informationsveranstaltungen. Eine für unsere Gemeinde bedeutende Langzeitmaßnahme, die federführend vom Römisch Germanischen Zentralmuseum Mainz / Mayen  geleitet wird.

Erfreulich für uns als Gemeinde ist auch der Beginn einer größeren Betriebserweiterung im Gewerbegebiet. Die Gewerbetreibende sind ein wichtiger Teil unseres Gemeindelebens.

 

Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung läuft in 2018 aus. Wir haben mit einer Gestaltungsmaßnahme am 14 Nothelferkreuz sowie einer weiteren Abrissmaßnahme in der St. Eligiusstraße noch zwei Maßnahmen für eine abschließende Förderung angemeldet. Dieses Förderprogramm kommt nicht nur der Gemeinde selbst, sondern vor allem auch den privaten Hauseigentümern zugute. Hier blieb aber leider die erhoffte Nachfrage und Inanspruchnahme bisher aus.

 

Unser Gemeindeleben war in 2017 wieder besonders reich an Kultur und Sport mit vielen Festveranstaltungen, Konzerten, Begegnungen, einem Tag der Helfer und Vereinsjubiläen. Dabei hätte ich mir bei manchen Veranstaltungen unserer Vereine ein Stück weit mehr Wertschätzung ihrer großartigen Arbeit  gewünscht.

 

Kommune heißt Gemeinschaft. Sie funktioniert am besten, wenn sich viele daran beteiligen, ihre Gemeinde und unser Zusammenleben für die Bewohnerinnen und Bewohner attraktiv zu machen. Ich möchte das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die in dem nun endenden Jahr 2017 daran mitgearbeitet haben, die umfangreichen Aufgaben in unserer Gemeinde zu erfüllen.

 

Stellvertretend für ein großes ehrenamtliches Engagement in unserer Gemeinde konnten in diesem Jahr Gerhard Kasel und Joachim Juchems für 45 Jahre sowie Raimund Neises für 25 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr besondere Auszeichnungen erhalten. Sascha Ewertz erhielt seine Ernennung zum stellvertr. Wehrführer und Winfried Streit die goldene Ehrennadel des Fußballverbandes Rheinland sowie das DJK-Ehrenzeichen in Gold für seine 27-jährige Tätigkeit als Vorsitzender des örtlichen Sportvereins. Bruno Meiers wurde für 60 Jahre aktives Mitgestalten, davon mehrere Jahrzehnte als Vorsitzender im Kirchenchor und in der KAB, die Landesehrennadel der Ministerpräsidentin überreicht.

 

 

Danke möchte ich abschließend auch der Familie Reini Antony für die diesjährige Weihnachtsbaumspende an unserer Pfarrkirche sagen.

 

 

Ein Jahresrückblick erlaubt uns auch an jene zu denken, die Weihnachten nicht unbeschwert feiern können, weil sie krank sind oder einen nahestehenden Menschen verloren haben. Ihnen wünsche ich von Herzen Hoffnung und Zuversicht.

Mit der weihnachtlichen Botschaft, die den "Frieden auf Erden" verkündet, wünsche ich Ihnen von Herzen ruhige und besinnliche Weihnachtstage sowie alles Gute und Gottes Segen für ein hoffnungsvolles Jahr 2018.

Ihr

Werner Pick, Ortsbürgermeister