Die Kita-Novelle, die seit 1. Juli in Kraft ist, stellt die Kitas in ganz Rheinland-Pfalz vor besondere Herausforderungen; so auch in Herforst.
 
Der Ortsgemeinderat hat eine Bedarfsanalyse zur möglichen Erweiterung/Umbau/Neubau in Auftrag gegeben, da die vorhandenen Räumlichkeiten nicht ausreichen, um die Forderungen der Novelle, z. B. den Rechtsanspruch auf mindestens sieben Betreuungsstunden am Stück mit Mittagessen und Schlafgelegenheit, umzusetzen. Die inzwischen getroffenen Maßnahmen vor Ort (z. B. verbesserte Ausstattung der Küche) haben jetzt  zunächst zur Verlängerung der Betriebserlaubnis geführt.
 
Die Bedarfsanalyse liegt zwischenzeitlich vor und der Ortsgemeinderat steht nun vor der Entscheidung, sich für einen Um- oder Erweiterungsbau oder einen evtl. Neubau der Kita auszusprechen. Damit stehen wir Schulter an Schulter mit vielen anderen Kommunen, die dieses Gesetz genauso hart getroffen hat.
 
Aufgrund des hohen Investitionsvolumens von mind. 2.2 Mio Euro für einen Umbau und mind. rd. 2.65 Mio Euro für einen Neubau ist eine Entscheidung wahrlich nicht leicht. In der letzten Gemeinderatssitzung konnte noch keine Grundsatzentscheidung getroffen werden; es bestehen noch zu viele Fragen, die es noch abzuklären gilt. Beide Varianten haben sowohl entscheidende Vor- als auch Nachteile.
 
Trotz der gebotenen Eile, bis 2022 die erforderlichen Anträge zu stellen, die bis 2025 umgesetzt werden müssen, soll natürlich ein solcher Schritt gut überlegt sein.
In der Sommerpause gilt es, die offenen Punkte abzuklären, um hoffentlich in der nächsten Gemeinderatssitzung nach den Ferien zu einem Ergebnis zu kommen. Selbstverständlich sind neben der Verbandsgemeindeverwaltung auch der Kreis und das Land mit im Boot. Dass das Personal  in die weiteren Schritte involviert werden wird, versteht sich von selbst.
 
gez. Sigrid Heinemann
Ortsbürgermeisterin