Herforst - jederzeit lebenswert!

... bis heute
 

Herforst heute: Eine beliebte Wohngemeinde

 
 Die derzeit ca. 1254 (31.12.2017) Einwohner haben Herforst zu einer beliebten Wohngemeinde werden lassen, mit einer guten Verkehrsanbindung und einem kleinen Gewerbegebiet mit zahlreichen Arbeitsplätzen.

Seit 1980 wurden kontinuierlich Baugebiete erschlossen, seit 1994 gibt es eine kommunale Kindertagesstätte für über 50 Kinder.
Dabei ist die Einwohnerzahl eigentlich unvollständig, denn mit uns leben noch ca. 200 amerikanische Mitbürger in guter Gemeinschaft. 


Rad- und Wanderwege im Flur- und Waldbereich ermöglichen entspannende Freizeitgestaltung in unmittelbarer Umgebung.

 

Es besteht eine direkte Anbindung an den Nordic-Walking-Parcours Speicher und über reizvolle Waldwege geht es zum Premium-Wanderweg “Eifelsteig”.

 

 

Wiederkehrende Veranstaltungen und Feste sorgen für ein intaktes Dorfleben:

o   3 Theatervorführungen in der Fastenzeit

o   Wallfahrtsfest zu den 14 Nothelfern am zweiten Wochenende nach Ostern

o   “Die Eifel feiert Heerbischda Fest,”  großes Zeltfest am letzten Juliwochenende

o   Musik- und Chorkonzerte zu verschiedenen Jahreszeiten

o   Sportfest, Kindergartenfest, Dreschfest

 

Das Gemeindehaus

Geschichte und Ort für Veranstaltungen

  

Ende 2000 wurden die bisher genutzten Räume der ehemaligen Volksschule funktionsgerecht ausgebaut und durch einen neuen Hallenanbau erweitert. Dabei haben sich 78 freiwillige Helfer mit beispielhaftem Engagement in einer 56 wöchigen Bauphase eingebracht.

 

So ist nach dem Kindergartenbau 1994 nun auch die zweite Schule in unserer Gemeinde zu einem neuen architektonisch ansprechenden Mittelpunkt gelebter dörflicher Kultur geworden.

Buergerhaus

Mit seinen vielseitigen Räumlichkeiten bietet das Gemeindehaus ideale Voraussetzungen für unterschiedlichste Anlässe, die dort in einem überschaubaren Rahmen und in einer angenehmen Umgebung stattfinden können. Gerne werden diese Räumlichkeiten auch für Familienfeiern angemietet.   weiterlesen ...



2011: 750 Jahre Herforst: Das war ein tolles Fest!

Festzug im AbendrotNach einer Vorbereitungszeit von ca. 9 Monaten    weiterlesen ...

Von 1261 ...
 

Fast achthundert Jahre in Kurzform



Herforst wurde erstmals 1261 urkundlich erwähnt, als Herengaresvorst bzw. Hergersforst.

Seit dem frühen 14. Jahrhundert bis 1794 gehörte Herforst zur luxemburgischen Grafschaft Seinsfeld.
Dabei bildeten bis zum 16. Jahrhundert nur ca. 14 bis 16 Gehöfte unseren Ort. Erzvorkommnisse, nach denen hier gegraben und nach Eichelhütte zur Schmelze gebracht wurden, sorgten zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts für ein rasches Anwachsen des Ortes. Nachdem die Förderung von Eisenerz zurückging, folgten das Brennen von Holzkohle sowie die Verarbeitung von Sandsteinen.

Tonstecher
Der Herforster Sandstein war geschätzt und wurde bei vielen Bauwerken an der Mosel und in der Eifel verwendet. Ende des achtzehnten Jahrhunderts begann schließlich die Förderung von Ton. Gleichzeitig gab es auch Tonbrennereien in unserem Ort.

 



LandwirtschaftAnfang des 19. Jahrhunderts ging die Verarbeitung des Sandsteins stark zurück und viele Familienväter suchten in der Landwirtschaft ihren Broterwerb. Ein Strukturwandel hat aber auch hier die bäuerliche Landbewirtschaftung auf nur noch wenige Nebenerwerbslandwirte abschmelzen lassen.

Die Herforster Bewohner wurden im früheren Volksmund auch gerne “Heerbischda Beschkläpa” genannt.

Dabei steht diese Bezeichnung zweifellos für die Nähe und den besonderen Bezug der “Heerbischda” zu ihrem Wald, der ursprünglich sogar bis an den alten Ortskern heran reichte und vielen Bewohnern Material zum Hausbau, zum Heizen und auch Brot spendete.

Auch heute lädt dieser Naturraum, der Herforst auf drei Seiten umschließt und zudem durch einige Zeugnisse unserer römischen Geschichte bereichert wird, alle Naturliebhaber gerne zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.

 

LangmauerSicher einen Abstecher wert ist die Nachbildung eines Teilstücks der Römermauer in Herforst, an der L46 Richtung Trier gelegen. Die Mauer wurde vom Herforster Heimat- und Kulturverein aus Originalmaterial erbaut, welches in Ortsnähe freigelegt wurde. Inzwischen ist diese Nachbildung Bestandteil einer Reihe von über 100 Sehenswürdigkeiten im Rahmen des Projekts „Straße der Römer”. Das Projekt beruht auf einer Initiative der rheinland-pfälzischen Tourismusagenturen und verbindet die römischen Sehenswürdigkeiten der Ferienregionen Mosel-Saar, Eifel, Hunsrück, Saarland und Luxemburg.

Kulturgüter in und um Herforst auf einer großen Karte  zeigen:


Kulturgueterkarte








Die Geschichte der Pfarrei Herforst


Kirche(1)

Im Jahre 1566 wird in der Kapelle Herforst wie auch in Beilingen die Hl. Messe gefeiert. Der Pfarrer von Speicher erhält dafür drei Malter Winterweizen und Hafer sowie den dritten Teil des Zehnten für die ihm zustehende Ernährung. 

In den Visitationsakten von 1570 gehörte die Kapelle von „Herberscheidt“ (Herforst) neben den Orten Beilingen, Dudeldorf, Metterich, Hüttingen und Edorf zum Kirchspiel Speicher. Die allgemeine Entwicklung der kirchlichen Organisation zwischen Trier und den Gebieten rechts und links der Mosel führte im Laufe der Jahrhunderte zu einer recht deutlichen Unterscheidung der Kirchen hinsichtlich des Ranges. 

Wir kennen heute neben den Pfarrkirchen auch Filialkirchen und Kapellen. 

Das Mittelalter unterschied genauer. Außer den alten Mutterkirchen mit ihren Filialbezirken gab es Pfarrkirchen ohne Filialen, die im Zuge des Eigenkirchenrechtes die vollen Pfarrrechte erhielten, ferner halbselbstständige Kirchen (Halbmutterkirchen), die in irgendeiner Weise noch mit ihren früheren Mutterkirchen verbunden waren. Einen Rang tiefer standen die Filialkirchen. Eine Zwischenstufe bildeten die Freien Kapellen, die jedoch nicht die vollen Pfarrrechte hatten. 

Herforst hatte 1757   weiterlesen ...


 

Von 1261 ...
 

Fast achthundert Jahre in Kurzform



Herforst wurde erstmals 1261 urkundlich erwähnt, als Herengaresvorst bzw. Hergersforst.

Seit dem frühen 14. Jahrhundert bis 1794 gehörte Herforst zur luxemburgischen Grafschaft Seinsfeld.
Dabei bildeten bis zum 16. Jahrhundert nur ca. 14 bis 16 Gehöfte unseren Ort. Erzvorkommnisse, nach denen hier gegraben und nach Eichelhütte zur Schmelze gebracht wurden, sorgten zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts für ein rasches Anwachsen des Ortes. Nachdem die Förderung von Eisenerz zurückging, folgten das Brennen von Holzkohle sowie die Verarbeitung von Sandsteinen.

Tonstecher
Der Herforster Sandstein war geschätzt und wurde bei vielen Bauwerken an der Mosel und in der Eifel verwendet. Ende des achtzehnten Jahrhunderts begann schließlich die Förderung von Ton. Gleichzeitig gab es auch Tonbrennereien in unserem Ort.

 



LandwirtschaftAnfang des 19. Jahrhunderts ging die Verarbeitung des Sandsteins stark zurück und viele Familienväter suchten in der Landwirtschaft ihren Broterwerb. Ein Strukturwandel hat aber auch hier die bäuerliche Landbewirtschaftung auf nur noch wenige Nebenerwerbslandwirte abschmelzen lassen.

Die Herforster Bewohner wurden im früheren Volksmund auch gerne “Heerbischda Beschkläpa” genannt.

Dabei steht diese Bezeichnung zweifellos für die Nähe und den besonderen Bezug der “Heerbischda” zu ihrem Wald, der ursprünglich sogar bis an den alten Ortskern heran reichte und vielen Bewohnern Material zum Hausbau, zum Heizen und auch Brot spendete.

Auch heute lädt dieser Naturraum, der Herforst auf drei Seiten umschließt und zudem durch einige Zeugnisse unserer römischen Geschichte bereichert wird, alle Naturliebhaber gerne zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.

 

LangmauerSicher einen Abstecher wert ist die Nachbildung eines Teilstücks der Römermauer in Herforst, an der L46 Richtung Trier gelegen. Die Mauer wurde vom Herforster Heimat- und Kulturverein aus Originalmaterial erbaut, welches in Ortsnähe freigelegt wurde. Inzwischen ist diese Nachbildung Bestandteil einer Reihe von über 100 Sehenswürdigkeiten im Rahmen des Projekts „Straße der Römer”. Das Projekt beruht auf einer Initiative der rheinland-pfälzischen Tourismusagenturen und verbindet die römischen Sehenswürdigkeiten der Ferienregionen Mosel-Saar, Eifel, Hunsrück, Saarland und Luxemburg.

Kulturgüter in und um Herforst auf einer großen Karte  zeigen:


Kulturgueterkarte








Die Geschichte der Pfarrei Herforst


Kirche(1)

Im Jahre 1566 wird in der Kapelle Herforst wie auch in Beilingen die Hl. Messe gefeiert. Der Pfarrer von Speicher erhält dafür drei Malter Winterweizen und Hafer sowie den dritten Teil des Zehnten für die ihm zustehende Ernährung. 

In den Visitationsakten von 1570 gehörte die Kapelle von „Herberscheidt“ (Herforst) neben den Orten Beilingen, Dudeldorf, Metterich, Hüttingen und Edorf zum Kirchspiel Speicher. Die allgemeine Entwicklung der kirchlichen Organisation zwischen Trier und den Gebieten rechts und links der Mosel führte im Laufe der Jahrhunderte zu einer recht deutlichen Unterscheidung der Kirchen hinsichtlich des Ranges. 

Wir kennen heute neben den Pfarrkirchen auch Filialkirchen und Kapellen. 

Das Mittelalter unterschied genauer. Außer den alten Mutterkirchen mit ihren Filialbezirken gab es Pfarrkirchen ohne Filialen, die im Zuge des Eigenkirchenrechtes die vollen Pfarrrechte erhielten, ferner halbselbstständige Kirchen (Halbmutterkirchen), die in irgendeiner Weise noch mit ihren früheren Mutterkirchen verbunden waren. Einen Rang tiefer standen die Filialkirchen. Eine Zwischenstufe bildeten die Freien Kapellen, die jedoch nicht die vollen Pfarrrechte hatten. 

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